Landschaftsbild
 

Gegner: "Windräder zerstören das Landschaftsbild!"  

Windräder sind ein sichtbares Zeichen
für Nachhaltigkeit und Fortschritt.
Windräder sind ein Zeichen unserer Zeit.
 

Das Landschaftsbild wird geprägt. Wie das auf jeden Einzelnen wirkt, ist eine persönliche Befindlichkeit.
Man kann die „Sichtbarkeit“ der Windräder auch als ein Zeichen für Moderne, Innovation und Nachhaltigkeit sehen. 

Fakt ist: Sind die Windräder errichtet, steigt die Akzeptanz in der Bevölkung. Das Zeigen Umfragen über realsierte Projekte.  

 

 


Schallemissionen

Gegner: "Windkraftanlagen sind so laut wie eine Motorsäge!"

Windkraftanlagen am Stand der Technik
sind weit leiser als alte Prototypen.

Die anfänglichen Probleme der Lärmentwicklung wurden durch die in den letzten zwei Jahrzehnten vorangetriebene Entwicklung neuer Windräder auf einen akzeptablen Pegel reduziert.

Durch Weiterentwicklung der Windkrafttechnologie, wie z.B. der 

  •  Schallentkopplung
  •  geräuscharme Betriebsmodi (durch eine Erhöhung des Gegendrehmoments durch
     den Generator erreichte Geschwindigkeitsreduktion der Blätter ergibt sich eine
     niedrigere Schallemission)

lässt sich der Schall reduzieren.
 


Fakt ist:
Direkt unter den Anlagen kann man von einem Maximalpegel von 55 db(A) ausgehen.
In der Entfernung von 500 m ist ein Maximalpegel von 40-45 db(A) zu erwarten.

Fakt ist:
Bei Windgeschwindigkeiten, bei denen das Windrad bei Volllast läuft, treten durch eben diesen Wind auf natürliche Art und Weise zusätzlich Umgebungsgeräusche auf. Diese Umgebungsgeräusche überlagern sich dem Windradgeräusch, wodurch das Geräusch des Windrades weniger wahrgenommen wird.
 


Vogelschlag
 

Gegner: "Windräder sind Vögelhäcksler!"   

Fundierte Studien zeigen eine weit kleinere Bedrohung
als von Gegnern propagiert wird.
 

Windkraftanlagen bergen eine gewisse Gefahr für Vögel und Fledermäuse. Aus diesem Grund wird bei der Umweltverträglichkeitsprüfung eine vogelkundetechnische Untersuchung über die ansässige Population und Vogelzugrouten durchgeführt. Ist die potentielle Gefahrenquelle der Windräder zu groß, wenn sich z.B. Vogelzugrouten in dem Gebiet befinden, wird eine Genehmigung nicht erteilt.

Windräder als „Vogelhäcksler“ zu bezeichnen ist jedoch unseriös und entspricht nicht der Realität. Selbst bei einem maximal möglichen Ausbau der Windkraft sind die Windräder statistisch gesehen nur eine Nebengefahr. Bedeutend mehr Vögel finden durch andere von uns Menschen geschaffenen Gefahrenquellen den Tod.

Zu den weitaus größeren, in der Gesellschaft akzepierten Gefahrenquellen zählen u.a.:

  •  der Kraftverkehr (Autos, LKWs, Zug)
  •  Gebäude, Fassaden und Glasfächen
  •  Flugverkehr
  •  Pestizide der Landwirtschaft

[1]  

Fakt ist:
2005 wurden für Deutschland rund 1 000 tote Vögel (Studie Naturschutzbund Deutschland) durch Windkraftanlagen geschätzt. Dem gegenüber stehen 10 000 000 getötete Vögel durch Verkehr und oberirdische Stromleitungen [2].
 

Info: In Europa sind in erster Linie zwei Vogelarten durch die Windkraft bedroht.
         Dies sind der Rotmilan und der Seeadler, beide kommen im Gebiet des
         geplanten Windparks Garsten / St. Ulrich nicht vor.

         So ist z.B. das Burgenland als die am dichtesten mit Windrädern bebaute
         Region Österreichs auch gleichzeitig die Region mit der höchsten
         Storchenquote. Die Population des Schwarzstorches hat sich in den
         letzten Jahren im Burgenland sogar erhöht.
 

[1] Nature - 06/2012
[2] Studie Naturschutzbund Deutschland - Wikipedia 
 

Infraschall

Gegner: "Infraschall macht krank!"

Der von den Windrädern erzeugte Infraschallpegel
ist für Menschen und Tiere unbedenklich.

Infraschall ist Schall mit einer Frequenz unter 20 Hertz, und steht häufig auf der Argumentationsliste von Windkraftgegnern. Der von Windrädern emittierte Infraschallpegel ist selbst direkt neben den Anlagen deutlich unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Studien von Experten weisen darauf hin, dass Infraschall von Windrädern keine negativen Folgen für die Gesundheit hat. Die Intensität ist zu gering. Details sehen Sie in den direkt darunter angeführten Quellen.

[3]   Bayrisches Landesamt für Umwelt - Februar´12 

[4]   Deutsches Gesundheitsblatt ´07 - allgemeine Information 

[5]    Landes Umweltamt Nordreihn-Westfahlen ´03

Wir argumentieren:
Mensch und Tier sind permanent von natürlich erzeugtem Infraschall umgeben. Erzeugt wird dieser u.a. von Windböen, Gewitter, Meeresbrandung und vielem mehr.

Seit Anbeginn der Industrialisierung setzt sich der Mensch selbst zusätzlich künstlicher  Infraschallemissionen aus.

Autos, Bahn, Flugzeuge, Klima- und Lüftungsanlagen, Waschmaschinen, Kompressoren, Industriebetriebe (z.B. Voest),... erzeugen Infraschall in unmittelbarer Nähe zum Menschen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Untersuchungen zeigen: Uch wenn das Windrad nicht läuft gibts in der Umgebung Infraschll. Ausgelöst u.a. durch Windböen und Strömungswiderstände im Wind: Bäume, Geländestrukturen (z.B. Felsen), Brücken und Gebäude... 

Untersuchungen zeigen: Windräder erzeugen weit geringere Pegel als z.B. Auto´s. Auch in Arbeitsräumen und Fabriken herrscht ein weit höherer Infraschallpegel. 


Tourismus

Gegner: "Die Gäste bleiben aus!"

Der Charme der Altstadt Steyrs bleibt auch mit den Windrädern am Damberg
b
estehen und wird wie eh und je Besucher aus aller Welt anlocken.
 

Dass Windräder einen negativen Effekt auf den Tourismus haben, kann nicht belegt werden.

Eine aktuelle Studie (September ´12) aus dem Naturpark "Hohes Venn - Eifel" in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass ein negativer Effekt, selbst in einer stark mit Windrädern bebauten Region, nicht feststellbar ist.

[6]   Studie aus dem Naturpark "Hohes Venn - Eifel" - Oktober ´12

 

 
Förderung

Gegner: "Windkraft ist ohne Förderung nicht wirtschaftlich."

Windkraft wirkt sich positiv auf den
Strompreis aus und verursacht keine Folgekosten.
 

 

Rechnet man nicht nur die direkten Stormerzeugungskosten, sondern auch indirekte staatliche Subventionen duch Förderung von Forschung, Rückbau von konventionellen oder atomaren Kraftwerden und Folgekosten, so ergibt sich für die Windkraft in den gesamtgesellschaftlichen Kosten ein großer Vorteil. Windenergie ist nach der Wasserkraft die zweitgünstigste Form der Stromerzeugung. 

Positiv wirkt sich Windkraft auf den Strompreis aus! Durch den sogenannten "Merit-Order"-Effekt wird der Strompreis an der europaweit preisbestimmenden Leipziger Strombörse beeinflusst. Durch alternative Energien wie Windkraft sinkt der Strompreis. Davon profitiert der Endverbraucher.

[7] "Merit-Order" - Artikel Ökonews
[8] "Merit-Order" - Frauenhofer Institiut
 

 

[9] Was Strom wirklich kostet - Studie Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)