"Im Jahr 1996 entstand im Ennstal der Windpark Laussa. Zur damaligen Zeit ein Pionierprojekt! Heute, 17 Jahre später, ist die Windkrafttechnologie weiter fortgeschritten, und wir entschlossen uns, ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Ein innovativer Windpark am Damberg, Braschenberg und Schwarzberg",

so Rudolf Forster (Projektbetreiber EEL) im Gespräch.
 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Projektbetreiber 

  • Erneuerbare Energie Laussa GmbH
  • Bundesforste AG

dürfen wir die folgenden uns zur Verfügung gestellten Informationen, veröffentlichen.

Geplant sind 15 Windräder mit je 3 MW Nennleistung. 

 

 Nabenhöhen


Die Nabenhöhe wird von den einzelnen Standorten bestimmt. So müssen Anlagen die in einer Senke stehen, etwas höher gebaut werden. Für das Windparkprojekt Garsten / St. Ulrich bedeuted das:

  • Zwei Anlagen zwischen Braschen- und Schwarzberg sind nach aktuellem Projektstand mit 140m Nabenhöhe geplant.
  • Die weiteren 13 Anlagen sind jeweils mit Nabenhöhe von 100m geplant.

 

 
Stromleitungen


Der von den Windrädern erzeugte Strom wird ausschließlich durch Erdkabel abgeleitet und ins öffentliche Netz eingespeist.
Es müssen keine neuen Freileitungen gebaut werden.

 


Erzeugte Strommenge 

Die geplanten Windräder werden pro Jahr rund 105 000 000 kWh Strom erzeugen. 

Damit kann man 25 000 Haushalte mit elektrischer Energie versorgen. Das entspricht der gesamten Stromversorgung aller Haushalte des Bezirks Steyr-Land.

 


Zeitplan Errichtung

Die Errichtung des Windparks Garsten / St. Ulrich nimmt etwa ein halbes Jahr in Anspruch.

Geplant ist der Bau für 2015 oder 2016.

 

 

 Bürgerbeteiligung

Jeder kann sich beteiligen und davon profitieren! 

„Eine Beteiligung der Bevölkerung ist uns äußerst wichtig. Das Projekt ist nachhaltig angelegt. Und das nicht nur im Sinne einer ökologisch nachhaltigen Stromproduktion, sondern auch ökonomisch. Durch Beteiligung von Privatpersonen wird ermöglicht, dass die Wertschöpfung nicht den Projektanten und Investoren wie Banken und Investmentfonds zugutekommt, sondern im Gegensatz dazu auch möglichst vielen Menschen aus der Region. Über die Beteiligung von Bürgern hinaus werden wir für regionale Betriebe und Firmen die Möglichkeit schaffen, sich zu beteiligen.

Die Windräder drehen sich in der Region. Daher soll sich auch die Wertschöpfung im Sinne einer ökonomischen Nachhaltigkeit in der Region drehen!

Zitat von Herrn Rudolf Forster
Projektleiter EEL GmbH

 


Anmerkung Wind am Damberg: Herr Forster hat schon vor 17 Jahren den Windpark in der Laussa errichtet. Damals wurde rund 1/3 der Investition durch Bürgerbeteiligungen realisiert.